Literatur ohne Lesung

Erstes Literaturcamp in der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am 11. und 12. Juni

Was ist Literatur? Gedruckte Buchstaben zwischen zwei festen Buchdeckeln –
längst nicht mehr. Am 11. und 12. Juni diskutieren 200 Buch- und
Lesebegeisterte über das Lesen, Schreiben und Veröffentlichen im 21. Jahrhundert.
Zwei Tage lang – ohne Inhaltsverzeichnis oder Vorwort, ohne Seitenplan und
Protagonist, sondern innovativ, freigeistig und grunddemokratisch.
In Heidelberg, der romantischen Geistesstadt am Neckar, der ersten und
einzigen deutschen UNESCO-Literaturstadt.

Tassen auf ZeitungLiteraturcamp heißt die Konferenz, die in Wahrheit keine ist: 200
Literaturbegeisterte knobeln morgens gemeinsam aus, wer im Laufe des
Tages sprechen wird – ein kreativer Prozess, bei dem vorher nicht klar ist,
welche Perlen er gebiert. So, wie gute Literatur entsteht – zufällig,
aber unausweichlich. Aber andächtig gelesen – wie auf allen anderen
Literaturveranstaltungen – wird hier nicht.

„Das Literaturcamp soll Literaturbegeisterten eine Plattform bieten, auf
der sie sich einbringen, ihre Erfahrungen austauschen und mehr über die
Buchbranche und das Schreiben lernen und erleben können“, sagt
Initiatorin Susanne Kasper. „Es soll Menschen inspirieren, ihr Wissen
erweitern und die Vernetzung in der Literaturwelt stärken.“ Darum also
geht es: Begegnungen auf Augenhöhe, Vernetzung, Inspiration, Austausch
in einem Buchmarkt, der neue Erlösmodelle sucht und dessen
Vertriebsmodelle sich wandeln.

Darüber werden sich die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im
Heidelberger Kreativzentrum #Dezernat16 die Köpfe heiß und die
Smartphone-Akkus leer diskutieren – denn selbstverständlich findet alles
auch virtuell statt, wird in die Welt hinaus getwittert und online
verlängert. Wie geht Storytelling und was ist eine Blogtour, wie plotte
und blogge ich richtig, und wie vermarkte ich mich wo? Wer darüber reden
will, hält eine Session – und wer sich für das eine Thema sehr und das
andere eher nicht interessiert, flaniert von Raum zu Raum und diskutiert
einfach mit.

Die Karten sind schon fast alle weg, so attraktiv ist diese erste
Un-Konferenz zum „Buch 2.0“. Los geht’s bereits am Freitagabend – ganz
klassisch romantisch – mit einem von der Heidelberger Autorin Claudia
Schmid geführten literarischen Spaziergang durch die Universitätsstadt
am Neckar. Am Samstag startet das Literaturcamp früh um 9 Uhr und wird
wie ein gutes Buch erst am Sonntagnachmittag wieder weggelegt.

Website: http://literaturcamp-heidelberg.de
Facebook: https://www.facebook.com/literaturcamp
Twitter: https://twitter.com/LitcampHD | Hashtag: #litcamp16

Information für die Redaktionen:
Wenn Sie einen Gesprächspartner wünschen oder vom Literaturcamp
berichten möchten, wenden Sie sich bitte an Susanne Kasper, +49 17 03 23
33 88, info@literaturschock.de

Pressespiegel:
http://literaturcamp-heidelberg.de/presse/

Presseinformationen über
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Susanne Kasper
Augusta-⁠Bender-⁠Straße 6
74850 Schefflenz

Mobil +49 17 03 23 33 88
Web www.literaturschock.de & www.leserunden.de
Mail info@literaturschock.de

Mit den besten Grüßen
Susanne Kasper

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Im Bildungssektor stehen alle Zeichen auf Digitalisierung – ein Besuch auf der didacta 2017

Vom 14. bis zum 18. Februar findet in Stuttgart die Bildungsmesse didacta statt. Als die weltweit größte Fachmesse rund um Bildung bietet sie Angebote von rund 900 Ausstellern und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler an. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen zur didacta, um hier Wege für die Bildung der Zukunft zu finden und sich auszutauschen.

Foto: NETSYNO

Wir waren Gast auf der Messe und haben uns umgeschaut, wie das Lernen von morgen aussieht. Ein besonderer Fokus der diesjährigen didacta lag auf den Themen Integration, Inklusion und Digitalisierung. Dem Thema Bildung und Technologie wurde eine ganze Halle gewidmet, in der unterschiedlichste Aussteller ihre IT-Lösung für die digitale Schule der Zukunft vorgestellt haben.

Foto: Frank Roesner

Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis, seines Zeichens Präsident des Didacta Verbands der Bildungswirtschaft, bezog in seinen Grußworten eine klare Stellung:

„Digitale Bildungsangebote verändern nicht nur die Art und Weise, wie wir lehren und lernen, sondern auch die Organisation von Bildungsprozessen und von Bildungssystemen. Deshalb haben Bund und Länder das Thema ganz nach oben auf die politische Agenda gesetzt. Aus Sicht der Bildungswirtschaft wird es insbesondere darauf ankommen, die Schulen mit qualitativ hochwertigen digitalen Lehr- und Lerninhalten sowie einer leistungsfähigen technischen Infrastruktur auszustatten. Es muss uns gelingen, Lehrkräften den Raum und die Konzepte zu geben, die sie benötigen, um die pädagogischen Ziele mit Hilfe digitaler Bildungsangebote bestmöglich zu erreichen.“

Alle Zeichen im Bildungssektor stehen also auf Digitalisierung. Das zeigen auch die Zahlen jüngster Umfragen. Zum Beispiel führte der Digitalverband Bitkom eine repräsentative Befragung von 1011 Eltern schulpflichtiger Kinder durch. Das Ergebnis war: Eltern möchten, dass in Geräte und digitale Lernmittel investiert wird und dass es mehr Unterricht zu Themen der digitalen Welt gibt.

Auch die Kultusministerkonferenz (KMK) will die digitalen Medien in allen Schulfächern verankern. Mit der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“, die im Dezember 2016 verabschiedet wurde, will die KMK sicherstellen, dass bis 2021 jeder Schüler in einer digitalen Lernumgebung lernen kann. Der Verabschiedung der Strategie mit ihren klar formulierten Zielen und der gemeinsamen inhaltlichen Ausrichtung aller 16 Länder ging ein intensiver transparenter Abstimmungsprozess voraus, in den die Expertise aus Wissenschaft, Verbänden, Arbeitgebern und Gewerkschaften maßgeblich eingeflossen ist, erklärte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan.

Ein wichtiger Punkt bei der Strategie sind zudem die Aus- und Fortbildungsprogramme für Lehrende, welche von den Ländern ausgearbeitet werden sollen. Denn fest steht: Der Einsatz der digitalen Medien muss von allen Beteiligten erlernt werden, insbesondere von den Lehrenden. Und die sind wiederum in vielen Fällen noch nicht ausreichend vorbereitet, ihren Schülern die nötigen Kompetenzen zu vermitteln – entweder weil sie diese selbst noch nicht besitzen, oder aber, weil die Schulen unzureichend ausgestattet sind. Das beschreibt auch der FAZ Artikel „Wenn Lehrer mit der Internetverbindung kämpfen“.

Foto: NETSYNO

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Politik und Bildungsträger auf jeden Fall erkannt haben, welche Relevanz und Nachfrage digitale Kompetenzen haben und dass wir es uns als Land nicht leisten können, unseren Nachwuchs an dieser Stelle unzureichend auszubilden. Das ist eine positive Entwicklung und wir freuen uns, dass das Thema auch eine entsprechende Präsenz auf der didacta erhalten hat. Auf der anderen Seite liegt da offenbar noch ein großes Stück Arbeit vor uns, insbesondere was die Ausstattung von Schulen mit digitalen Medien angeht sowie die Kompetenzbildung bei Lehrkräften.

Mit unserer Plattform INOPAI School möchten wir einen Beitrag zu den Entwicklungen leisten und Schulen dabei helfen, ihre Prozesse digital abzubilden und zu organisieren. Der Besuch der didacta hat uns in unserer Meinung bestätigt und gezeigt, dass unsere ersten fünf Schulen mit uns auf dem richtigen Weg sind und die Nachfrage nach neuen Lern-, Lehr- und Organisationsmethoden stetig wächst.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten, wenn Sie sich für INOPAI School interessieren, sei es um die Zusammenarbeit im Kollegium auf eine neue Ebene zu bringen oder um Lernentwicklungsberichte auf bequeme Art und Weise online zu erstellen. Und das Beste: Wir lassen Sie im Umgang mit unserer Software nicht allein, sondern analysieren Ihren Bedarf und begleiten Sie bei der Umsetzung.

Sie möchten mehr über INOPAI School erfahren oder sogar einen Termin für ein Webinar vereinbaren? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

Kontakt:

Herr Dominik Stober

76185 Karlsruhe

Tel. +49 (0) 721 466 534 2

E-Mail: info@netsyno.com